Kinokarte - Center Picture Card

Samstag, 13. Juli 2019

Huch, schon wieder Samstag? Heute haben wir eine Kartenidee inspiriert von einer Stanze für euch! Ihr habt sie bestimmt schon einmal gesehen, die Center Picture Card von Lawn Fawn? (unbezahlte Werbung)

Uns hat diese Kartenart so gut gefallen, dass wir sie einmal im portofreundlichen A6 Format ausgetüftelt haben. Die Stanze selbst ist für kleinere Karten ausgelegt, lohnt sich also beides.

Ihr braucht:
  • Cardstock A5 (21,0 x 14,8 cm)
  • Cardstock 14,8 x 11,0 cm
  • Cardstockstreifen 6,8 cm Breite (Höhe beliebig)
  • Cardstockstreifen 8,00 cm Breite (Höhe beliebig)
  • Designpapier 2 x  9,8 cm x 14,1 cm
  • Designpapier 2 x 5,0 cm x 14,1 cm
  • Falzbein & Lineal
  • ovale Stanze
  • doppelseitiges Klebeband

Den DIN A5 großen Cardstock falzt ihr an der langen Seite in der Hälfte, so dass ihr eine A6 Grundkarte erhaltet. Den 11,0 x 14,8 cm großen Cardstock falzt ihr an den Seiten bei jeweils 0,8 cm, wie auf dem Bild zu sehen.

Das 11,0 x 14,8 cm große Cardstockstück falzt ihr nun noch einmal in der Mitte und stanzt mit einer ovalen Stanze den "Kinoausschnitt" mittig hinein. Anschließend klebt ihr auf die Seitenlaschen doppelseitiges Klebeband.

Der "Kinoausschnitt" wird nun so auf den Kartenrohling gelegt, dass die beiden Mittelfalze übereinander liegen. So könnt ihr die eine Seite des "Kinoausschnitts" auch schon ankleben.

Nun benötigt ihr noch das "Innenleben". Bei mir besteht es aus zwei Cardstockstreifen á 6,8 cm und 8,00 cm Breite (Höhe beliebig). 

Die Laschen habe ich jeweils bei 0,8 cm an den Seiten gefalzt.

Auch das "Innenleben" wird mit der mittigen Falz an den Kartenrohling angelegt. Auch hier kann die eine Seite bereits angeklebt werden.

Die anderen Laschen werden alle in einem Schritt angeklebt. Alle Trägerpapiere abziehen, die einzelnen Laschen - wie auf dem Bild - übereinanderlegen...

... und dann einfach den Kartenrohling zuklappen.

Und schon sitzen der "Kinoausschnitt" und das "Innenleben" an der richtigen Stelle.

Schneidet euch jetzt noch 2x Designpapier in 9,8 cm x 14,1 cm für die Kartenaußenseite zurecht. Je nachdem, wie ihr eure Karten verschließen möchtet, könnt ihr noch ein Band mit einbauen. Ich fand die Idee mit den kleinen Klammern in diesem Fall passender für meine Kartenidee.

Die Innenseiten könnt ihr auch mit Designpapier dekorieren, ganz wie es euch gefällt. Mein Designpapier ist jeweils 5,00 x 14,1 cm groß.

Jetzt könnt ihr eure Karte dekorieren. Für "schwebende" Elemente wie Qualle und Fisch nehmt ihr einfach einen schmalen Streifen Windradfolie.

Wir bedanken uns bei Lawn Fawn für die wundervolle Kartenidee und wünschen euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren!

Hier sind noch die Kinokarten vom Team:

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Magic Stencil Technik

Samstag, 6. Juli 2019

Hallo ihr Lieben!

Heute zeigen wir euch eine schöne Idee zum Gestalten von wunderschönen Hintergründen in Magic Stencil Technik. Der Effekt sieht sehr aufwendig aus, wir können euch aber versichern, dass es ganz einfach zu werkeln ist.


Hier seht ihr das Material das ihr zu Hause haben solltet:


* weißer Cardstock oder Stempelpapier (nicht zu dünne Qualität damit es sich nicht wellt)
* Stencil Schablone aus Kunststoff
* kleine Sprühflasche mit Wasser
* Stempelkissen (wichtig ist nur, dass die Stempelfarbe auf Wasser reagiert)
* Tool zum Verblenden der Stempelfarbe
* etwas Küchentuch
* eine wasserfeste Unterlage

Zuerst wird die Stempelfarbe mit dem Tool nach euren Vorstellungen auf dem Papier aufgetragen und miteinander schön verblendet. 

Achtet darauf, dass ihr die Farbe relativ großzügig verwendet, um später einen besser sichtbaren Effekt zu erhalten. 

Nun wird die Kunststoff Schablone mit dem Wasser besprüht. Ihr habt die richtige Menge Wasser aufgetragen, wenn sich auf allen Kunststoffoberflächen der Schablone kleine Tröpfchen zeigen.

Die Schablone wird nun mit der nassen Seite nach unten auf das Papier gelegt. Dabei darf euch die Schablone nicht verrutschen! Am besten funktioniert es, wenn man die Schablone vorsichtig über dem Papier in Position bringt und dann auf das Papier fallen lässt.

Jetzt legt ihr schnell das Küchentuch über Papier und Schablone und streicht darüber. So wird überflüssiges Wasser aufgesaugt und das Muster kann sich schön ausbilden.
Bevor ihr die Schablone wieder entfernt, wartet eine Minute, damit die Farbe mit dem Wasser reagieren kann.

Tada! Schon habt ihr einen ganz tollen Effekt. Nur noch trocknen lassen, dann könnt ihr eure Kreation verbasteln.

Und hier sind die Werke von unserem Team:

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Sketch-Samstagsinspiration - Juni 2019

Samstag, 29. Juni 2019

Hier kommt, wie an jedem letzten Samstag im Monat, die Sketch-Samstagsinspiration für diesen Monat. Wir wünschen euch viel Spaß damit!

Ihr könnt den Sketch ganz nach euren Vorstellungen und so oft ihr mögt für eure Karten verwenden. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr eure Karten gerne in den Kommentaren unter der jeweiligen Sketch-Samstagsinspiration verlinken. Wir gucken uns eure Werke sehr gerne an!

Wir haben auch ein paar Ideen für euch:

Bianca


Kathrin


Moni


Tanja




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Karte mit "schwimmendem Motiv" - Floating Image Card

Samstag, 22. Juni 2019

Hallo Ihr Lieben!

Heute möchten wir Euch eine Floating Image Card zeigen, die wir recht wörtlich mit "Karte mit schwimmendem Motiv" übersetzt haben. Anders lässt sich das aber auch wirklich schlecht beschreiben. Und nein, man kann natürlich nicht nur maritime Motive verwenden (wie man auf meiner Karte sehen kann)! Gesehen haben wir die Anleitung bei Jennifer McGuire, die dazu auch ein Video gemacht hat. Also, fangen wir an:

Ihr braucht:

  • Kreis- oder Ovalstanze/Die
  • runde 3D Pads
  • Kleber, Schere
  • Stempelmotiv
Zu dem Stempelmotiv ist zu sagen: Je größer das Motiv, desto schöner wirkt der Effekt. Ihr könnt auch mehrere kleine Motive auf der Karte verteilen, die schwimmen dann aber nicht nur hin und her, sondern können sich auch drehen, ähnlich wie bei einer Kullerkarte, nur eben ziemlich auf der Stelle. Das kann natürlich ein gewünschter Effekt sein, bei manchen Motiven kann es aber auch nicht so schön oder etwas eigenartig wirken. Ich habe mich darum hier für ein großes Motiv entschieden.

Coloriert als erstes Euer Motiv und schneidet es aus. Ihr könnt übrigens genauso gut nur ein gestanztes Motiv verwenden, das klappt ebenso gut. Schneidet Euch außerdem Designpapier oder Cardstock etwas kleiner als Eure Grundkarte zu. Ich habe hier einen Hintergrund mit Distress Oxides selbst gestaltet. Legt dann das Motiv an die Stelle, an der es sich später auf Eurer Karte befinden soll. 

Nehmt dann Kreis- oder Ovalstanzen, die einigermaßen unter dem Motiv verschwinden und legt sie an die passenden Stellen. Wenn sie etwas größer als die Stelle des Motives sind, macht das auch nichts, man wird aber hier immer Eure Grundkarte durchsehen. Wählt in diesem Fall also die Farben passend zum Hintergrundpapier. Generell gilt: je größer die Ausstanzungen, desto mehr Bewegungsspielraum hat auch das Motiv und der Effekt kommt besser rüber.

Wenn Ihr Ovale verwendet, hat das Motiv natürlich etwas mehr Spielraum zu den längeren Seiten. Ich habe hier bewusst einen Kreis und ein Oval verwendet. Die Luftballons bewegen sich dann nicht ganz so viel, der Astronaut hat etwas mehr Bewegungsspielraum. Ihr könnt natürlich auch zwei gleiche Formen verwenden.

Fixiert dann die Stanzen mit etwas Klebeband oder Washi an der Stelle, an der sie richtig liegen. Am einfachsten geht das, wenn Ihr das Klebeband von einer Seite über die Stanzen klebt und dann vorsichtig das Motiv darunter herauszieht. So kann nichts verrutschen.

Stanzt dann die beiden Formen aus dem Hintergrund.

Stanzt dann aus einem Reststück Cardstock zwei der von Euch benutzten Formen, die etwas größer sein sollten. Bei mir ist z. B. der Kreis, den ich aus der Karte gestanzt habe, etwas größer als 0,5 Inch,  der Kreis aus schwarzem Cardstock ist 1 Inch groß.

Klebt mittig auf die aus Resten gestanzten Formen ein rundes 3D Klebepad. Blöderweise sind die hier bei mir schwarz - sieht man auf schwarzem Cardstock jetzt nicht ganz so toll, aber man kann es doch erkennen, oder? Legt die Formen dann hinter den Hintergrund mit den ausgestanzten Formen und zwar so, dass sich die Klebepads in der Mitte der Ausstanzungen befinden.

Klebt nun Euer Motiv von oben auf die Klebepads.

Der nächste Schritt ist optional: Wenn man auf die Rückseite der Formen aus Cardstockresten etwas zum Beschweren anbringt, bewegt sich das Motiv besser bzw. stärker. Das ist sicher nicht bei jedem Motiv gewünscht. Ich habe hier zwei Unterlegscheiben aufgeklebt. Die sollten allerdings nicht zu leicht sein. Wer kein Problem damit hat, Cent-Stücke auf die Rückseite zu kleben, kann auch die verwenden. Ich habe sie einfach direkt auf den Cardstock geklebt. (Und an dieser Stelle sorry für die fleckige Rückseite meines Hintergrundes - ich hatte dort die Oxides ausgetestet um zu sehen, welche Farben mir für meinen Weltall-Hintergrund am besten gefallen. Natürlich habe ich nicht daran gedacht, dass die Rückseite auch fotografiert wird.)

Bringt dann rundherum auf der Rückseite 3D Klebeband an - und falls sich dazwischen recht große Bereiche ergeben, klebt auch dort etwas 3D Tape auf. Achtet nur darauf, dass sich die Formen noch problemlos bewegen können. Solltet Ihr die Formen beschwert haben, dann kontrolliert, ob das 3D Tape auch hoch genug ist. Falls nicht, doppelt es einfach auf. Dann klebt den Hintergrund mit Motiv auf einen Kartenrohling. Und schon kann dekoriert werden - was in meinem Fall dann so aussieht:

Bewegt Ihr nun die Karte hin und her/auf und ab, bewegt sich das Motiv und es sieht aus, als würde es auf der Karte "schwimmen". Ich habe davon ein Video gemacht, allerdings ist es gar nicht so einfach, die Karte mit der einen Hand zu "schütteln" und mit der anderen die Kamera still zu halten. Der Effekt kommt also nicht so ganz gut rüber:



Und ich habe noch eine weitere Karte mit schwimmendem Motiv gemacht - diesmal eine Babykarte in zarten Farben. Hier bewegt sich der Hase mitsamt den Wolken.

Beim Ausprobieren der Karte habe ich hier gemerkt, dass ich die runden 3D Pads unter dem Motiv hätte aufdoppeln sollen. Dadurch, dass ich Strukturpaste auf den Hintergrund aufgetragen habe, bewegt sich das Motiv nicht so frei, wie ich es gerne gehabt hätte. Achtet also darauf, falls auch Ihr Strukturpaste oder ähnliches verwenden möchtet. 

Ihr werdet sehen, für diese Kartenart fallen einem immer mehr Ideen ein. Und somit viel Spaß beim nachbasteln!

Eure Kathrin

Und hier noch einige Karten vom Rest des Teams:

Bianca


Jay Jay



 

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