Doppelte Zeltkarte

Samstag, 21. März 2020

Hallo Ihr Lieben!

Heute haben wir eine "Karte mit Tiefenwirkung" für Euch: die doppelte Zeltkarte. Wie Ihr gleich sehen werdet, habe ich zwei verschiedene Varianten gemacht, die aber ähnlich aufgebaut sind. Ich erkläre Euch Schritt für Schritt, wie Ihr die eine Variante machen könnt, und füge Euch am Ende der Anleitung Bilder, Maße und Erklärung für die zweite Variante ein. Jetzt aber endlich ein Bild:

Ich erkläre Euch erst, wie die österliche Variante gemacht ist. Ihr braucht:
- 1 Stück Cardstock 15 x 18,5 cm groß
- 1 Stück klare Folie, 15 x 10,5 cm groß
- Bordürenstanze
- Kleber, Falzbein, Papierschneider, doppelseitiges Klebeband
- einige Reststücke Cardstock in Breite der Karte (also 15 cm), aus denen Ihr die Bordüren stanzt

Falzt als erstes die lange Seite des Cardstocks bei 1 cm, 2,5 cm, 4 cm, 14,5 cm, 16 cm und 17,5 cm. 

Faltet den Cardstock dann so, wie auf dem Bild zu sehen - an den Seiten entsteht jeweils ein "Zelt", daher der Name der Karte.

Gestaltet nun Euren Hintergrund. Ihr könnt das direkt auf der Karte machen oder - so wie ich hier - eine extra Lage in der Größe der Karte aufkleben. Schneidet diese dann 1 mm schmäler, damit sich die Kanten nicht genau in den Falzungen befinden. Wie gesagt, Ihr könnt auch direkt auf der Karte arbeiten (habe ich bei der zweiten Variante so gemacht), da ich hier aber Copics benutzt habe und das Material meiner Basiskarte nicht gerade Copic geeignet ist, habe ich mich für diese Variante entschieden.

Stanzt nun mit einer Eurer Bordüren eine Kante eines Reststreifens Cardstock und klebt diesen direkt oberhalb der ersten Falz im unteren Bereich. Ihr könnt den Kleber hier bis hin zum zweiten Falz auftragen. 

Wiederholt diesen Schritt auch an der oberen Kante. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr hinter den Bordüren noch kleine Dekorationen anbringen - wie ich hier die Ostereier.

Schneidet dann Euer Motiv aus. Da mein Osterhase nicht bis zum Hals im Gras versinken sollte, habe ich unten zwei Streifen Cardstock angeklebt. Wenn Euer Motiv hoch genug ist, könnt Ihr diesen Schritt auslassen.

Klebt das Motiv direkt auf den ersten unteren Bereich der Karte. Evtl. überstehende Enden der Cardstockstreifen schneidet Ihr bündig mit der Falzung ab.

Bringt nun oben und unten über die gesamte Länge der Karte jeweils einen Streifen doppelseitiges Klebeband an. 

Zieht die Schutzfolie ab und klebt die Klarsichtfolie bündig an den Falzungen an. Drückt dazu die zeltförmigen Falzungen zusammen, klebt die Folie erst oben (oder unten) fest und wiederholt den Schritt auf der anderen Seite.

Klebt nun zwei weitere Bordüren oben auf die Folie, um die Klebelaschen und das Klebeband zu verdecken. Und dann kann dekoriert werden!

Ich habe von hinten einige Schmetterlinge direkt gegen die Folie geklebt, einige sind mit 3D Tape auf dem Hintergrund befestigt. Außerdem habe ich zwei kleine Banner mit ausgestanztem Text und eine Schleife angebracht.

Hier sieht man, dass die mittleren Lagen schräg nach hinten stehen, gerade bei Landschaften finde ich das aber toll, weil es der Szene mehr Tiefe verleiht. Diese Kartenvariante könnt Ihr ganz einfach flach drücken und zum Versenden in ein normales Kuvert stecken.

Und hier ist Variante zwei:

Bei dieser ist das Motiv nach hinten versetzt und befindet sich gerade in der Karte. Die Grundkarte habe ich hier aus einem 15 x 28 cm großen Stück Cardstock gestaltet. Die lange Seite ist bei 1 cm, 2,5 cm, 4 cm, 14,5 cm, 16 cm und 17,5 cm gefalzt. Aus einem der 10,5 cm hohen Bereichen habe ich ein Rechteck ausgestanzt und auch dieses von hinten mit Folie abgedeckt. Das wäre hier nicht unbedingt nötig, passte aber bei meinem Fenster ganz gut. Außerdem gibt es der Karte mehr Stabilität. Von oben auf die Folie habe ich dann ein gestanztes Fenster geklebt.

Hier habe ich, wie erwähnt, den Hintergrund direkt auf der Karte gewischt, der Mond ist direkt darauf geklebt. An der Eule ist hinten ein Streifen Folie angebracht, der dann, wie oben die Bordüren, am Knick in der Karte angeklebt ist. 

Es gibt natürlich noch viel mehr Gestaltungsarten, durch unterschiedliche Formen, die als Fenster in die Front gestanzt werden. Ebenso gut kann die Karte natürlich hochkant gewerkelt werden. Ihr seht, die Möglichkeiten sind endlos!

Und hier sind noch die Karten vom Rest des Teams: 

Sandra



1 Kommentare:

hippe 22. März 2020 um 15:45  

Sehr hübsche Exemplare habt ihr wieder gezaubert allesamt.
Danke für die erneute Inspirationen.


lg die hippe

  © Blogger template Writer's Blog by Ourblogtemplates.com 2008

Back to TOP